 |
Unsere Stadt Brilon
Die Geschichte Brilons
Die Stadt in Daten und Zahlen

Foto: Fotostudio Schmidt, Brilon
Die Geschichte Brilons
 |
4. Juni 973 erstmals urkundlich erwähnt |
 |
damals hatte Brilon ca.150 Einwohner |
 |
untergegangene Dörfer um Brilon: Lederike, Kefflike, Hoyshusen und Dederinghusen |
 |
aus der Gründerzeit der Stadt: |
 |
unter der Hubertuskapelle auf dem Friedhof: Grundmauern der Briloner Urkirche |
 |
mehr als 40 Generationen von Briloner Bürgern haben bis heute in Brilon gelebt |
 |
schon fast seit 800 Jahren (1220) Stadtrechte |
 |
Stadtgründung durch Erzbischof Engelbert von Köln |
 |
Brilon unter Herrschaft der Kölner Bischöfe |
 
 
 |
die Grenze zwischen Kölner und Paderborner Besitz ging mitten durch Alme
Oberalme gehörte zu Köln, Niederalme gehörte zu Paderborn |
| 1362 Waffenordnung für alle Bürger |
| 1388 erste Schnad zur
Grenzkontrolle, erst ab 1810 Volksfest |
| 1417 Bürgerwehr zum Schutz der
Stadt, Gründungsdatum
Schützenbrüderschaft St. Hubertus |
| 1444 besondere Wichtigkeit erlangte
Brilon nach der sog. Soester Fehde |
Siefelführende Stadt (Hauptstadt=
des Herzogtums Westfalen
"Fey stemmte ase Breylen" sagten die
Vertreter der anderen Städte. Was die
Briloner sagten, galt. |
 |
1444 Brilon zählte 3000 Einwohner, damals eine Großstadt |
 |
1557 Sitz des Westfälischen Bergamts |
 |
17. und 18. Jahrhundert: Kriege, Niedergang, Elend, Hungersnöte, Pest, Feuersbrünste, Einwohnerzahl geht zurück |
 |
1802 Brilon kommt unter die Herrschaft von Hessen-Darmstadt |
 |
1816 nach dem Wiener Kongress kommt Brilon zur preußischen Provinz Westfalen |
 |
1818 wieder politische Bedeutung: Preußische Kreisstadt |
 |
1975 Kommunale Neugliederung die 12 Dörfer des Amtes Thülen: Alme, Bontkirchen, Hoppecke, Madfeld, Messinghausen, Nehden, Radlinghausen, Rixen, Rösenbeck, Scharfenberg, Thülen und Wülfte und Altenbüren und Esshoff vom Amt Bigge kommen zur Stadt Brilon und bilden gemeinsam mit Brilon Wald und Gudenhagen-Petersborn, die schon immer Ortsteile von Brilon waren, die neue Stadt Brilon. |
Rathaus
 |
1250 Bau des Rathauses im Baustil der Übergangszeit romanisch - gotisch |
 |
Dortmunder Rathaus Vorbild |
 |
Nutzung als Gildehaus, Verkaufsraum für alle Waren, Ausstellungsraum für Kaufleute |
 |
Rathaus war früher länger, reichte bis auf das heutige Kirchengelände der Propsteikirche |
 |
Rathaus überstand alles, auch Feuersbrünste |
 |
1750 umgebaut, Kaufhalle bleibt, neue Fassade: Barock
seitdem viele Nutzungen: Schule, Krankenhaus, Gefängnis, Polizeistation, Verwaltungsgebäude
|
 |
heute in diesem Baustil ältestes in Dienst befindliches Rathaus in Deutschland |
Die Stadt in Daten und Zahlen
Einwohner (Stand 1.1.2009)
| |
Gesamt |
weiblich |
männlich |
0-5 |
6-15 |
16-20 |
21-45 |
46-64 |
ab 65 Jahre |
 |
| Brilon |
14.542 |
7.023 |
7.519 |
660 |
1.776 |
872 |
4.964 |
3.652 |
2.918 |
| Dörfer |
13.701 |
6.820 |
6.881 |
534 |
1.498 |
837 |
4.292 |
3.592 |
2.948 |
 |
| Insgesamt |
28.243 |
13.843 |
14.400 |
1.194 |
2.974 |
1.709 |
9.256 |
7.244 |
5.866 |
| Gemeldete Einwohner |
28.243 |
 |
| davon mit 2. Wohnsitz |
1.404 |
| davon mit Hauptwohnsitz |
26.839 |
| Ausländische Mitbürger |
1.156 |
Familienstand |
|
| Ledig |
11.396 |
| Verheiratet |
13.342 |
| Verwitwet |
2.011 |
Geschieden
Lebensgemeinschaft |
1.485
9 |
 |
 |
|
28.243
|
| Religionszugehörigkeit |
|
| Katholisch |
19.204 |
| Evangelisch |
4.556 |
| Reformiert |
8 |
| Lutherisch |
85 |
| Altkatholisch |
1 |
Israelisch
Ostkirche
verschiedene
ohne Angaben
keiner Religion angehörend |
1
2
2.820
8
1.558 |
 |
 |
|
28.243
|
Fläche
 |
Stadtfläche: 229 km2 Der Fläche nach die achtgrößte Stadt in NW nach Köln, Münster, Schmallenberg, Dortmund, Bad Berleburg, Bielefeld und Duisburg |
 |
Waldfläche: 112 km2
Dies entspricht 11.225 ha, demnach ist fast die Hälfte unseres Stadtgebietes mit Wald bestanden
davon gehören der Stadt: 77,5 km2
Dies entspricht 7.750 ha, damit ist Brilon größte waldbesitzende Stadt Deutschlands |
 |
Landwirtschaftsflächen 92 km2 = 9.204 ha |
 |
Gebäudeflächen, Betriebsflächen = 1.197 ha |
 |
Straßen, Wege = 1.097 ha |
 |
Wasserflächen = 103 ha |
Kindergärten
 |
8 Kindergärten in städtischer Trägerschaft |
 |
9 Kindergärten in kirchlicher und freier Trägerschaft |
Schulen
 |
10 städtische Grundschulen |
 |
2 städtische Hauptschulen: Eduard-Pape-Schule und Heinrich-Lübke-Schule |
 |
1 Realschule (Freie Schule des Erzbistums): Marienschule |
 |
1 städtisches Gymnasium: Gymnasium Petrinum |
 |
1 Berufskolleg, Träger Hochsauerlandkreis |
 |
1 Internat in privater Trägerschaft |
 |
Sonderschulen:
- für Lernbehinderte, Träger Stadt Brilon: Christophorus-Schule
- für Erziehungshilfe, Träger Hochsauerlandkreis: Roman-Herzog-Schule - für Geistigbehinderte, Träger Hochsauerlandkreis: Franziskus-Schule
- für Sprachbehinderte, Träger Hochsauerlandkreis: Georg-Friedrich-Baumer-Schule |
 |
Volkshochschule
VHS-Zweckverband Brilon-Olsberg-Marsberg seit 1977 |
Friedhöfe
 |
8 Friedhöfe in städtischer, 5 in kirchlicher Trägerschaft, 1 Friedhof in dörflicher Selbstverwaltung |
Wirtschaft
 |
Beschäftigte in Brilon: 12.680 davon ua.
- Land- und Forstwirtschaft: 349
- Verarbeitendes Gewerbe: 3.895
- Baugewerbe: 1.270
- Handel: 1.985
- Dienstleistungen: 2.174
- Organisationen ohne Erwerbszweck: 837
- Gebietskörperschaften: 1.498
|
Tourismus
 |
insgesamt ca. 270.000 Übernachtungen |
 |
190.000 Übernachtungen in Häusern über 8 Betten |
Städtepartnerschaften
 |
Hesdin in Frankreich seit 1965 |
 |
Heusden-Zolder in Belgien seit 1971 |
 |
Thurso in Schottland seit 1979 |
 |
Buckow (Märkische Schweiz) in Brandenburg, 50 km östlich von Berlin, seit 2003 |
Gesundheitsstadt
 |
seit 2000 Kneippkurort |
 |
Städtisches Krankenhaus mit 210 Betten und 13 Abteilungen im und am Krankenhaus |
 |
Kursanatorium des Verbands der Kriegsblinden NW mit 70 Betten |
 |
Erholungszentrum des Sozialverbands Deutschland (früher Reichsbund) mit 157 Betten |
 |
Klinik Suchtnachsorge Brilon-Wald mit 140 Betten |
Kulturstadt
 |
Briloner Musiksommer, der zu den 8 Veranstaltungen Tausende von Menschen aus einem Umkreis von 100 km an lauen Sommerabenden nach Brilon zieht |
 |
Theater- und Musikveranstaltungen des Besucherrings, Kleinkunst und Theater von KULIBRI |
 |
Theateraufführungen des Gymnasiums Petrinum und der Marienschule |
 |
Konzerte der 10 Musikvereine und der 3 Tambourkorps und Spielmannszüge |
 |
Konzerte der 19 Gesangvereine und Chöre - ein Frauenchor, acht Männerchöre, sieben gemischte Chöre und drei Kinder- und Jugendchöre |
 |
von der Kulturabteilung der Stadt organisierte Konzerte mit überregional bekannten Künstlern |
|